Jahresbericht 2019

Ein herausragendes Kapitalmarktjahr 2019 in einem turbulenten Umfeld.

Gemeinsam mit unseren Mandatenten schauen wir auf ein sehr erfreuliches Kapitalmarktjahr 2019 zurück. Nahezu über alle Asset-Klassen hinweg konnten deutliche Ertragszuwächse erzielt werden.

Dies war nicht nur dem Zurückpendeln des negativen Überschießens der Märkte im vierten Quartal 2018 geschuldet, sondern wurde vor allem durch eine Umkehr der geldpolitischen Rahmenbedingungen in den USA und einen nochmaligen Ausbau der ohnehin bereits expansiven Geldpolitik in Europa getragen. Diese globale Liquiditätswelle in Form von Zinssenkungen und Geldschöpfung schob die Kapitalmärkte an, obwohl sich das Wachstum der Weltkonjunktur in 2019 von etwa 3,7% auf 3% deutlich abschwächte. Dies wurde hauptsächlich durch einen Einbruch der internationalen Industriegüterkonjunktur hervorgerufen. Zusammen mit nicht enden wollenden Diskussionen in der Brexit-Frage und einer vorübergehenden Eskalation des USA – China Handelskrieges hatte die genannte Konjunkturabschwächung an den internationalen Aktienmärkten von Frühjahr bis Spätsommer eine mehrmonatige Korrekturphase hervorgerufen.

Das SALytic-Investmentteam konnte die in dieser Phase bereits erreichte gute Performance der Kundenportfolios durch eine Absicherungsstrategie auf hohem Niveau stabilisieren. Mit einer Bodenbildung der konjunkturellen Vorlaufindikatoren, einer absehbaren Realisierung eines geordneten Brexits und der Wiederaufnahme der Handelsgespräche zwischen den USA und China wurde ab Herbst 2019 der Startschuss für weitere Kursgewinne bei Aktien und Risikoassets bis zum Jahresende gegeben.

Durch ein sehr aktives und risikobewusstes Management konnten wir trotz der Absicherungskosten im Sommer für unsere Portfolien (konservativ 8-9%; ausgewogen 13-16% und dynamisch Aktien
17-21%) erfreuliche Gesamtjahresrenditen
erwirtschaften.

 

Bitte finden Sie unseren ausführlichen Bericht über das Jahr 2019 als PDF Datei.

Jens Bäder

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Halbjahresbericht 2019

Erfreuliche Halbjahresperformance trotz anhaltender politischer Turbolenzen

Die Marktentwicklung im 4. Quartal 2018 stellte im Zuge von gleichzeitigen Kursrückgängen über alle Anlageklassen sowie des Konjunktureinbruchs in Europa und China erhöhte Anforderungen an das Risikomanagement der Investmentportfolien. Unser Haus startete daher mit einer sehr vorsichtigen Positionierung und reduzierter Aktienquote ins Jahr 2019.

Für den sukzessiven Aufbau einer Risikoquote hatten wir in der Investmentstrategie 2019 klare wirtschaftliche und politische Meilensteine definiert:

  • US-Notenbank beendet ihre restriktive Geldpolitik.
  • Positive Anzeichen für ein Handelsabkommen zwischen den USA, China und der EU.
  • Chinesische Regierung beschließt ein Konjunkturprogramm.
  • Beilegung der politischen Krisenthemen (Italien, Frankreich Proteste, etc.).
  • „Hard Brexit“ wird vermieden.
  • Konjunkturdaten verbessern sich sukzessive durch Wegfall von Sondereffekten (Dieselkrise,
    Währungskrisen Emerging Markets, Wetter, etc.) und die Beendigung der Handelskriege.

Im Laufe des ersten Quartals erhielten wir zu den genannten Meilensteinen positive Signale. Darauf aufbauend haben wir eine schrittweise Aufstockung der Aktienquote vorgenommen. Nach Bekanntgabe eines Konjunkturprogramms durch die chinesische Regierung und in Erwartung einer Verhandlungslösung im Handelskonflikt USA – China hatten wir unter Einbeziehung einer Position in chinesischen Aktien eine übergewichtete Position in Risikoassets und damit eine offensivere Portfoliopositionierung aufgebaut.

Mit der Tweet-Ankündigung von Donald Trump am 5. Mai 2019, kurzfristig höhere Zölle auf Importe aus China einzuführen und die Sanktionen eskalierte der Handelskonflikt jedoch erneut. Umgehend danach haben wir begonnen, unsere Portfolien – sofern rechtlich möglich – über eine Put-Option/ Derivate-Position in zwei Schritten in Teilen abzusichern. Mit Blick auf die potenziell negativen

Auswirkungen auf die Weltkonjunktur haben wir zusätzlich Aktienpositionen in zyklischen Werten, unser Emerging Market Exposure und die Japan – Positionierung reduziert. Im Gegenzug erwarben wir in Erwartung einer radikalen Trendwende aller Notenbanken zu einer expansiveren Geldpolitik weitere Staatsanleihen und verlängerten die Laufzeiten unserer Anleihebestände. Die Konstruktion der Put-Absicherung ermöglicht ein asymmetrisches Chance-/Risikoverhältnis, da wir uns mögliche Zuwächse an den Kapitalmärkten, z.B. durch Zinssenkungen der Fed oder ein plötzliches Ende des Handelskrieges weiterhin erhalten, jedoch gleichzeitig das Risiko beschränken.

Wir sind überzeugt, dass wir die erfreuliche Wertentwicklung unserer Portfolien durch diese Maßnahmen für 2019 im Wesentlichen erhalten können.

Die Performance unserer Portfolien lag inkl. Absicherungskosten zum 30.06.2019 bei fast 18% bei Aktienmandaten, etwa 10% bei Balanced Mandaten und rund 7% bei konservativen Mandaten.

Unser beiliegender Halbjahresbericht enthält eine detailliertere Beschreibung des Kapitalmarktumfeldes und unserer Anlagestrategie.

Das volatile Marktumfeld wird uns voraussichtlich auch im 2. Halbjahr 2019 erhalten bleiben. Solange der Handelskrieg und die Brexit-Frage nicht geklärt sind, erwarten wir eine anhaltende Schwäche der Industriekonjunktur in Europa und China. Dies bewirkt weitere Zinssenkungen der Notenbanken – insbesondere der Fed – sowie ein Konjunkturprogramm in China. Wir werden unsere aktuelle asymmetrische Rendite-/Risikoaufstellung (Gold, Staatsanleihen, Put-Absicherung, hohe Quote defensiver Aktien) bis zur Verbesserung der Industriedaten und eine Lösung der politischen Krisenthemen zunächst im Wesentlichen beibehalten.

Wir sind zuversichtlich, im mehrjährig anhaltenden Negativzinsumfeld auch in den nächsten Monaten durch sehr aktives Management ein erfreuliches Ergebnis für unsere Mandate zu erwirtschaften.

Sollten Sie weitere Informationen wünschen oder Fragen haben, so sprechen Sie uns bitte an.

Jens Bäder

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Frank Kemper

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Absicherung der Portfolien aufgrund eines veränderten Marktausblicks

Die Marktentwicklung im 4. Quartal 2018 stellte im Zuge von Kursrückgängen über alle Assetklassen erhöhte Anforderungen an das Risikomanagement der Investmentportfolien. Unser Haus ist daher mit einer sehr vorsichtigen Positionierung und reduzierter Aktienquote ins Jahr 2019 gestartet. Für den sukzessiven Aufbau einer Risikoquote hatten wir in der Investmentstrategie klare wirtschaftliche Meilensteine definiert:

  • US-Notenbank legt eine Pause am Zinserhöhungszyklus ein.  
  • Es zeichnen sich Handelsabkommen zwischen USA, China und EU ab.
  • Chinesische Regierung beschließt ein Konjunkturprogramm.
  • Beilegung der politischen Krisenthemen (Italien, Frankreich Proteste, etc.).
  • „Hard Brexit“ wird vermieden.
  • Konjunkturdaten verbessern sich durch Wegfall von Sondereffekten (Dieselkrise,
    Währungskrisen Emerging Markets, Wetter, etc.).

Im Laufe des ersten Quartals erfüllten sich diese Voraussetzungen zum überwiegenden Teil oder wurden zeitlich nach hinten geschoben und so haben wir eine daten- und eventbezogene Aufstockung der Aktienquote vorgenommen. Nach Bekanntgabe des Konjunkturprogramms durch die chinesische Regierung und in Erwartung einer Verhandlungslösung im Handelskonflikt USA/China haben wir zusätzlich eine kleine Position in chinesischen Aktien aufgebaut.

Per Ende April hatten wir die Aktien daher auch deutlich übergewichtet. Den „Krisenmodus“ hatten wir verlassen und haben ein diversifiziertes, offensives Portfolio aufgebaut.

Mit der Tweet-Ankündigung von Donald Trump am 5. Mai 2019, kurzfristig höhere Zölle auf Importe aus China einzuführen, stieg die Wahrscheinlichkeit eines Scheiterns des Handelsdeals erneut. Umgehend danach haben wir begonnen, unsere Portfolien über eine Put-Option abzusichern. Die Sanktionen gegen Huawei haben das Risiko noch verstärkt und so haben wir Mitte Mai die Absicherung weiter ausgebaut. Durch den Kauf der beiden absichernden Put-Optionen liegen die Aktienquoten unserer Portfolien in einer wirtschaftlichen Betrachtung signifikant unterhalb der strategischen Quoten. Die Konstruktion der Put-Absicherung anstelle eines reinen Aktienverkaufs ermöglicht, dass wir uns das Upside an den Kapitalmärkten weiterhin erhalten.

Mit Blick auf die potenziell negativen Auswirkungen auf die Weltkonjunktur haben wir darüber hinaus Aktienpositionen von zyklischen Werten, Emerging Market Exposure und Japan reduziert und gleichzeitig defensive Titel aufgebaut. Wir sind überzeugt, dass wir die erfreuliche Wertentwicklung unserer Portfolien durch diese Maßnahmen im Wesentlichen absichern können.
Aktuell liegen unsere konservativen Mandate bei rund 6%, ausgewogen +10% Wachstum-/ Aktienportfolien bei +13% bis +16%.

Das volatile Marktumfeld wird uns voraussichtlich auch im 2. Halbjahr 2019 erhalten bleiben. Wir werden unsere asymmetrische Rendite- / Risikoaufstellung bis zur Verbesserung der Industriedaten bzw. Lösung der politischen Krisenthemen beibehalten.

Mit diesem Kommentar zur Marktentwicklung möchten wir einen Einblick in unser aktives Portfoliomanagement geben. Sehr gerne stehen wir für eine Vertiefung unserer Anlagestrategie telefonisch oder in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.

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Jahresbericht 2018

Gesamtwirtschaftliches Umfeld: Politische Krisenthemen und restriktive Notenbanken in den USA und China führten zu massivem Stimmungsumschwung im Verlauf des Jahres 2018.

Konjunkturausblick 2019: Mit hoher Prognoseunsicherheit behaftet, aber kein Absturz in eine Rezession zu erwarten

Jahresausblick 2019 als PDF lesen

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