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Kapitalmarktausblick 2020

Entspannung der politischen Krisen, ein auslaufender Lagerzyklus sowie eine ultraexpansive Geldpolitik geben der Konjunktur 2020 einen positiven Impuls

  • Weltkonjunktur wird 2020 auf unbefriedigendem Niveau weiter wachsen. Die positiven Impulse des Handelsvertrags fallen gering aus. Europa zeigt nur eine blutleere Erholung. Länger anhaltende
    Ausbreitung der Virusepidemie in China würde Erholung erheblich verzögern.

  • Unternehmensergebnisse steigen nur moderat an (getragen u.a. durch IT-Digitalisierung, steigende Strompreise, Bau, Healthcare und Konsum). Negativzinsumfeld belastet weiter den Banksektor.

  • Als Folge des Abschwungs sind nun alle globalen Notenbanken sehr expansiv. Wir erwarten keine Abkehr von dieser Politik der „Liquiditätsflut“, aber auch keine nochmalige spürbare Ausweitung.

  • Kapitalmarktzinsen bleiben mehrjährig auf extrem niedrigem Niveau USA: 1,4 bis 2,0% Bund: -0,4 bis 0,2% Risikoaufschläge bei Unternehmensanleihen bleiben historisch niedrig, weil die Notenbanken die Märkte mit Liquidität fluten.

  • US-$ mit Tendenz zu einer leichten Abschwächung: 1,10 bis 1,18 zum Euro, da sich Konjunkturdifferential verringert und die Chance auf einen Soft-Brexit besteht.

  • Gold ist ein liquides Instrument der Risikosteuerung ohne Negativverzinsung.

Risiken:
Ausbreitung der China-Pandemie, wieder eskalierende US-Handelskonflikte mit EU und China,
US-Politik (Impeachment, Wahlen) und politische Störfeuer (Brexit, Italien, Naher Osten…).

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